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WordPress-Datenbank optimieren: Wann ist das sinnvoll?

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WordPress-Datenbank optimieren: Wann ist das sinnvoll?

WordPress-Datenbank optimieren: Erfahren Sie, wann eine Bereinigung sinnvoll ist, welche Daten entfernt werden können und warum ein Backup wichtig ist.

Bild: KI-generierte Illustration

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WordPress-Datenbank optimieren: Wann ist das sinnvoll?

WordPress-Datenbank optimieren: Wann ist das sinnvoll?

Folgen Sie einfach den einzelnen Schritten. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit der Zeit sammeln sich in der Datenbank einer WordPress-Website zahlreiche Informationen an. Dazu gehören nicht nur Seiten, Beiträge und Einstellungen, sondern beispielsweise auch Revisionen, temporäre Daten, Kommentare und Einträge installierter Plugins.

Eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Bereinigung der WordPress-Datenbank kann sinnvoll sein. Dabei sollte jedoch nicht wahllos gelöscht werden: Die Datenbank enthält zentrale Informationen der Website und Änderungen können bei Fehlern zu Datenverlust oder Funktionsstörungen führen.

Welche Daten speichert WordPress in der Datenbank?

WordPress verwendet eine Datenbank für einen großen Teil der dynamischen Inhalte und Einstellungen der Website.

Dort befinden sich unter anderem:

  • Seiten und Beiträge,
  • Revisionen von Inhalten,
  • Benutzer und Benutzerinformationen,
  • Kommentare,
  • WordPress-Einstellungen,
  • Plugin- und Theme-Einstellungen,
  • Menüs und weitere Konfigurationsdaten sowie
  • temporär gespeicherte Informationen.

Die Datenbank gehört deshalb zu den wichtigsten Bestandteilen einer WordPress-Installation.

Warum wächst eine WordPress-Datenbank?

Eine wachsende Datenbank ist zunächst völlig normal. Werden neue Inhalte angelegt, Einstellungen verändert oder zusätzliche Plugins installiert, entstehen neue Datenbankeinträge.

Mit der Zeit können allerdings auch Daten erhalten bleiben, die nicht mehr benötigt werden. Dazu können beispielsweise alte Revisionen, abgelaufene temporäre Daten oder Einträge ehemaliger Plugins gehören.

Wann sollte eine WordPress-Datenbank optimiert werden?

Es gibt keinen festen Zeitraum, in dem jede WordPress-Datenbank zwingend optimiert werden muss. Ob eine Bereinigung sinnvoll ist, hängt von Größe, Alter und Nutzung der Website ab.

Eine Überprüfung kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn:

  • die Website bereits seit vielen Jahren betrieben wird,
  • häufig Plugins installiert und wieder entfernt wurden,
  • sehr viele Beitragsrevisionen vorhanden sind,
  • die Datenbank ungewöhnlich groß geworden ist,
  • ein Plugin sehr viele Datenbankeinträge erzeugt oder
  • eine umfangreiche technische Wartung durchgeführt wird.

1. Vor der Datenbankoptimierung ein Backup erstellen

Vor Änderungen an der WordPress-Datenbank sollte unbedingt eine aktuelle Sicherung vorhanden sein.

Werden bei einer Bereinigung benötigte Datensätze gelöscht, lassen sich diese unter Umständen nicht ohne Weiteres wiederherstellen.

Wie Sie Ihre WordPress-Website vollständig sichern, erklären wir unter WordPress-Website sichern: Backups richtig erstellen.

2. Alte Beitragsrevisionen prüfen

WordPress kann bei der Bearbeitung von Seiten und Beiträgen verschiedene ältere Versionen eines Inhalts speichern. Diese Revisionen ermöglichen es, zu einem vorherigen Bearbeitungsstand zurückzukehren.

Bei häufig bearbeiteten Inhalten können sich dadurch zahlreiche Revisionen ansammeln. Alte Revisionen können bei Bedarf bereinigt werden, sollten aber nicht automatisch als nutzlos betrachtet werden.

3. Papierkorb und Spam-Kommentare bereinigen

Gelöschte Inhalte und Kommentare können zunächst im Papierkorb verbleiben. Auch Spam-Kommentare können sich bei stark frequentierten Websites ansammeln.

Diese Bereiche können regelmäßig kontrolliert und nicht mehr benötigte Inhalte endgültig entfernt werden.

4. Abgelaufene Transients überprüfen

WordPress und Plugins können sogenannte Transients verwenden, um Informationen vorübergehend in der Datenbank zu speichern. Diese Daten besitzen häufig eine festgelegte Gültigkeitsdauer.

Abgelaufene Transients werden nicht in jeder Konstellation unmittelbar aus der Datenbank entfernt. Bei älteren oder umfangreichen Installationen kann deshalb eine entsprechende Bereinigung sinnvoll sein.

5. Reste deinstallierter Plugins finden

Wird ein WordPress-Plugin gelöscht, bedeutet dies nicht automatisch, dass sämtliche von diesem Plugin erzeugten Datenbankeinträge ebenfalls entfernt werden.

Manche Plugins lassen Einstellungen bewusst zurück, damit sie bei einer späteren Neuinstallation wieder zur Verfügung stehen. Andere hinterlassen Tabellen oder Optionen, die dauerhaft nicht mehr benötigt werden.

Solche Einträge sollten jedoch nur entfernt werden, wenn eindeutig geklärt ist, dass sie nicht mehr benötigt werden.

6. wp_options und Autoload-Daten beachten

Eine wichtige WordPress-Tabelle ist die Tabelle mit den Optionen. Dort speichern WordPress, Themes und Plugins zahlreiche Einstellungen.

Bestimmte Optionen werden automatisch bei Seitenaufrufen geladen. Sammeln sich dort sehr große oder nicht mehr benötigte Datenmengen an, kann dies die Performance einer Website beeinflussen.

Einträge in diesem Bereich sollten allerdings nicht ohne genaue Kenntnis ihrer Funktion gelöscht oder verändert werden.

7. Nicht benötigte Datenbanktabellen überprüfen

Einige Plugins erstellen eigene Tabellen innerhalb der WordPress-Datenbank. Nach der Deinstallation eines Plugins können solche Tabellen weiterhin vorhanden sein.

Bevor eine vermeintlich nicht benötigte Tabelle gelöscht wird, muss eindeutig geklärt werden, welches Plugin oder welche Funktion sie verwendet hat und ob die darin enthaltenen Daten tatsächlich nicht mehr benötigt werden.

8. Datenbanktabellen optimieren

Datenbanktabellen können je nach Datenbanksystem und Nutzung technisch optimiert werden. Dabei können beispielsweise durch Änderungen entstandene freie Bereiche innerhalb von Tabellen neu organisiert werden.

Ob dies tatsächlich einen relevanten Vorteil bringt, hängt von der jeweiligen Datenbank ab. Eine Tabellenoptimierung sollte deshalb nicht mit einer grundsätzlichen Beschleunigung der gesamten WordPress-Website gleichgesetzt werden.

Wird WordPress durch eine Datenbankoptimierung schneller?

Möglicherweise – aber nicht automatisch. Eine ungewöhnlich große oder ungünstig aufgebaute Datenbank kann die Performance beeinflussen. Bei vielen Websites liegen die eigentlichen Ursachen für lange Ladezeiten jedoch an anderer Stelle.

Dazu können beispielsweise große Bilder, langsame Plugins, externe Dienste, fehlendes Caching oder eine ungeeignete Hosting-Umgebung gehören.

Eine Datenbankbereinigung sollte deshalb nicht als allgemeines Mittel betrachtet werden, um jede langsame WordPress-Website zu beschleunigen.

Brauche ich ein Plugin zur Datenbankoptimierung?

Für WordPress gibt es verschiedene Plugins, die bestimmte Bereinigungs- und Optimierungsaufgaben automatisieren können. Solche Werkzeuge können hilfreich sein, sollten aber nicht unkontrolliert eingesetzt werden.

Vor dem Löschen sollte klar sein, welche Daten entfernt werden und welche Auswirkungen dies haben kann. Auch bei Verwendung eines Plugins sollte deshalb vorher ein aktuelles Backup erstellt werden.

Datenbank direkt mit phpMyAdmin bearbeiten?

Viele Hosting-Pakete ermöglichen den direkten Zugriff auf die Datenbank beispielsweise über phpMyAdmin. Damit können Tabellen und Datensätze unmittelbar bearbeitet werden.

Direkte Änderungen an einer produktiven WordPress-Datenbank sollten jedoch nur durchgeführt werden, wenn die Auswirkungen der jeweiligen Änderung bekannt sind. Ein falscher SQL-Befehl oder das Löschen der falschen Tabelle kann die Website beschädigen.

Datenbankänderungen zuerst auf Staging testen

Bei umfangreichen Bereinigungen oder manuellen Eingriffen kann eine Testumgebung sinnvoll sein. Dort lässt sich prüfen, ob die Website nach den Änderungen weiterhin korrekt funktioniert.

Wie eine solche Umgebung eingesetzt werden kann, erklären wir unter WordPress Staging: Änderungen sicher testen.

Was sollte nach einer Datenbankoptimierung getestet werden?

Nach einer Bereinigung sollte die Website nicht nur oberflächlich aufgerufen werden. Kontrollieren Sie insbesondere Funktionen, die Informationen aus der Datenbank verwenden.

  • Seiten und Beiträge,
  • Navigation und Menüs,
  • Kontaktformulare,
  • Benutzeranmeldung,
  • Plugin-Funktionen,
  • individuelle Funktionen und
  • WordPress-Administrationsbereich.

Wie bei anderen technischen Änderungen sollte anschließend geprüft werden, ob Fehlermeldungen oder unerwartete Veränderungen auftreten.

Wie oft sollte die WordPress-Datenbank bereinigt werden?

Eine pauschale monatliche oder wöchentliche Bereinigung ist für die meisten Websites nicht notwendig. Sinnvoller ist es, die Datenbank im Rahmen der regelmäßigen technischen Wartung zu kontrollieren und nur bei Bedarf zu bereinigen.

Weitere Informationen zur laufenden Betreuung finden Sie unter WordPress-Wartung: Wie oft sollte eine Website gewartet werden?.

Was sollte man bei der Datenbankoptimierung nicht tun?

Besonders bei produktiven Websites sollten einige typische Fehler vermieden werden:

  • Datenbank ohne vorheriges Backup bearbeiten,
  • unbekannte Tabellen einfach löschen,
  • Plugin-Einträge ohne Prüfung entfernen,
  • SQL-Befehle aus unbekannten Quellen ungeprüft ausführen oder
  • eine Datenbankbereinigung als Ersatz für eine vollständige Performance-Analyse betrachten.

WordPress-Datenbank professionell prüfen lassen

Bei älteren oder umfangreichen WordPress-Installationen kann eine technische Überprüfung der Datenbank Bestandteil einer umfassenden Wartung und Optimierung sein. Dabei sollte immer berücksichtigt werden, welche Plugins und individuellen Funktionen auf die vorhandenen Daten zugreifen.

OS Media unterstützt bei Wartung, Fehleranalyse und technischer Optimierung bestehender WordPress-Websites. Weitere Informationen finden Sie unter Webdesign bei OS Media und Webhosting bei OS Media.

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